TIERSCHUTZ IN ZEITEN VON CORONA

Die Corona-Pandemie hat auch grosse Auswirkungen auf die Arbeit der Tierschützer und die vielen Tiere. Restaurants sind in Marokko genauso wie auf Malta, in Spanien oder in der Türkei geschlossen. Streuner finden kein Futter mehr, da keine Essensreste übrigbleiben.
Überlebenskünstler wie Katzen haben plötzlich keine Lebensgrundlage mehr. Futter ist für die Tierfreunde schwer zu besorgen und wenn, dann nur mit Geld, das meist nicht vorhanden ist.
Durch die Ausgangssperren können streunende Hunde und Katzen nur noch schlecht oder gar nicht mehr versorgt werden. Geschlossene Grenzen führen zu Situationen, die ganze Gefüge und Abläufe blockieren.
Tierärzte kastrieren gar nicht mehr oder nur noch eingeschränkt. Kastrationsaktionen wurden abgesagt oder verschoben, wie z.B. in der Karibik, weil die deutschen Tierärzte nicht zu ihrem Einsatz konnten. Die Folgen von Kastrations-Stopps sind bekannt: Welpenschwemmen und noch mehr Tierleid.

Wir berichten in diesem Newsletter über die aktuelle Situation in verschiedenen Ländern. Sehr lesenswert ist auch die Einschätzung von Brigitte Uttar Kornetzky von Elefanten in Not am Schluss des Newsletters. Sie führt aus, dass für die vielen tuberkuloseerkrankten Elefanten in Indien, die Pause von den Touristenritten zwar Erholung bedeutet, jedoch die Pandemie in direktem Zusammenhang damit steht, wie wir Wildtiere behandeln und halten.

Diese Krise ist eine grosse Herausforderung für uns alle. Die Einzelkämpfer hatten schon vorher kein einfaches (Tierschutz-)Leben. COVID-19 macht es ihnen und ihren Schützlingen noch viel schwerer. Ganzer Newsletter als PDF

Helfen Sie Helfen Vermerk "Futterspende Corona"

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